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"Die Anstrengungen haben sich gelohnt ...

... wir haben es geschafft:


Das Städtische Gymnasium Schleiden ist

Nationalpark-Schule!

Es waren anstrengende aber vor allem auch zwei begeisternde Jahre der Vorbereitung auf die Zertifizierung, die nun beim Festakt im Gemünder Kursaal ausgesprochen wurde.


Am 09.12.2011 erhielten in einer feierlichen Form die kommissarische Schulleiterin Frau Bertram und die Koordinatorin des Zertifizierungsprozesses am SGS, Frau Henseler, die von zwei der vielen Schüler/innen, die aktiv waren auf dem Weg zur Nationalparkschule und einer Vertreterin der Schulpflegschaft begleitet wurden, in Anwesenheit von Oliver Krischer (Vorsitzender des Fördervereins Nationalpark Eifel e. V.), Henning Walter (Leiter der Nationalparkverwaltung), Dr. Gertrud Hein (Vertreterin der Natur- und Umweltschutzakademie NRW), Ute Wiehlpütz (Bezirksregierung Köln), Jutta D'Orsaneo und Sabine Wichmann (Ansprechpartnerinnen für die Nationalparkschulen) aus den Händen von Udo Paschedag, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, die Auszeichnung für die engagierte Arbeit in der Schule in den letzten beiden Jahren.

Der umfangreichen Dokumentation, die der Jury vorgelegt wurde ist zu entnehmen, auf welch vielfältige Weise der Nationalparkgedanke in die Bildungs- und Erziehungsarbeit am SGS im Laufe dieses Prozesses Eingang gefunden hat. Davon zeugt schon der Umfang der "knappen" Übersicht [hier gibt es Einblick in die Prozessdokumentation].

Dabei hatte die große Sache einmal mit einem einfachen Antrag angefangen:

Im Mai 2009 meldete sich das Städtische Gymnasium für das Projekt „Nationalparkschulen“ an, das vom Förderverein Nationalpark Eifel und der Nationalparkverwaltung Eifel ausgeschrieben wurde. Die Zusammenarbeit mit den beiden Ansprechpartnerinnen ist dabei als sehr positiv herauszustellen. Es bestand immer ein großes Interesse an der Arbeit am SGS, was durch viele Besuche in der Schule (z. B. am Tag der offenen Tür, beim Projekttag „Prima Klima“ und bei Besuchen bzw. Mitwirkung im Pilot-Projektkurs Erdkunde) deutlich wurde.

In der Schule ist die Initiative täglich präsent, wurde doch der Eingangsbereich im Foyer als Dokumentations- und Informationsstation hergerichtet. Ein stilisierter Baum bietet die Möglichkeit aktuelle Projektergebnisse in Plakatform zu präsentieren, und auf einer Infotheke werden - in nationalparktauglichen Displays - Informationsmaterialien angeboten. Ein immer wieder neues Bild zeigt den Schülerinnen und Schülern, aber auch den vielen anderen Besuchern der Schule, die ja auch von der Musikschule Schleiden und der Volkshochschule genutzt wird, dass der Prozess in der Schule lebendig ist.

Bei der Zertifizierungsfeier präsentierten sich die Nationalparkschulen auf einem „Markt der Möglichkeiten“. Bei den vielen tollen Schülerarbeiten der letzten zwei Jahre fiel der Koordinatorin am SGS die Auswahl für den Stand des Städtischen sehr schwer, aber am Schluss stellte das SGS seine Arbeit stolz in einer aufwändig und liebevoll gestalteten Präsentation vor.

Unter anderem waren dort Ergebnisse des Projektkurses Erdkunde ausgestellt. Das Städtische wurde vom Schulministerium damit betraut, dieses neue Kursformat als Pilotkurs für das Fach Erdkunde/Geographie - beispielgebend für alle anderen Oberstufen in NRW - zu erproben. Seit Anfang 2010 arbeitet die Fachschaft Erdkunde am SGS an dem Konzept für kompetenzorientierten Unterricht in Projektkursen und wurde neben zwei weiteren Schulen, die in den klassischen Kursformaten arbeiteten, gebeten, ihre Ideen und Erfahrungen in die Entwicklung kompetenzorientierten Geographieunterrichts der Oberstufe im Rahmen des Netzwerks Fachliche Unterrichtsentwicklung Geographie Sekundarstufe II einzubringen, das bei der Bezirksregierung Köln angesiedelt ist.
Aufgrund der Initiative unserer Schule, Nationalparkschule zu werden, wurde der Projektkurs in die Nationalparkthematik eingebunden: „Der Nationalpark Eifel – Aktions- und Erlebnisraum für Kinder und Jugendliche“ lautet sein Thema.
Mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 wurden Projektideen entwickelt, deren Ergebnisse dazu beitragen sollen, den Nationalparkgedanken Kindern und Jugendlichen altersgemäß und interessenadäquat näher zu bringen.
Es entstanden sieben Teilprojekte. Deren Themen lauteten z. B. „Nationalpark auf zwei Rädern – eine GPS-geführte Fahrradtour“ (dieses Projekt wurde auf dem Markt der Möglichkeiten von den Autoren Tobias Alt und Reinhold Steinkemper vorgestellt), „Die 3. Dimension des Nationalparks – Ideen für einen dezentralen Kletterpark“ und „Ganzheitliches Naturerlebnis – Anregungen für Kinder und Jugendliche“. Aber auch Materialien für die kreative Arbeit mit Grundschülern in den Nationalparktoren, eine bodenkundlich ausgerichtete Versuchskiste für die Erprobungsstufe und ein an die Sehgewohnheiten von Jugendlichen angepasster Werbeclip wurden entwickelt.

Die ganze Bandbreite der Fächer, die sich in den Zertifizierungsprozess einbrachten konnte in Gemünd kaum dargestellt werden, wurde aber zu zeigen versucht, u. a. durch die Ausstellung von Landschaftsmalereien in Acryl zum Thema „Nationalpark-Hinterlassenschaften“ der Jahrgangsstufe 12, die im Kunstunterricht entstanden. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich dabei kritisch mit der Natur im Nationalpark auseinandersetzen.

Der Öffentlichkeit hat die Schule das Projekt "Nationalparkschule" schon an verschiedenen Stellen, u. a. beim Tag der Parke auf Vogelsang vorstellen dürfen.

Über die besondere Wertschätzung, die die engagierte Arbeit nun gefunden hat, hat sich die Schulgemeinde des SGS sehr gefreut!

Die Schule geht so gestärkt an zwei weitere Jahre Nationalparkarbeit heran, denn das Ende des Projektzeitraumes 2009-2011 ist zugleich der Beginn des Projektzeitraumes 2012-2014.

Neben der Plakette für die Arbeitsphase 2009-2011, die auf einer schön gestalteten Eichenholztafel befestigt ist, erhielt unsere Schule die begehrte Urkunde, eine große Fahne, eine Nationalparkkarte und einen Wanderführer für den Nationalpark!

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