Am JSG hat eine ganz besondere Tradition auch dieses Jahr wieder stattgefunden. Bereits zum zwölften. Mal hieß es für die angehenden Abiturienten: Ärmel hochkrempeln und Bäume pflanzen!
Unter der bewährten Organisation von Lehrerin Anja Henseler und der fachkundigen Anleitung von Förster Markus Wunsch packte eine engagierte Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern tatkräftig an. Das Ziel des Tages war ambitioniert, aber der Einsatzgeist groß: Insgesamt 75 Rotbuchen galt es, fachgerecht in den Boden zu bringen.


Der Förster Markus Wunsch erklärte den Jugendlichen vorab, wie wichtig die Wahl der Baumart ist. Die Rotbuche gilt als heimischer Hoffnungsträger im Zeichen des Klimawandels, da sie gut an die hiesigen Bodenverhältnisse angepasst ist und aktiv zur Stärkung des lokalen Ökosystems beiträgt.
Eine bleibende Erinnerung und tiefe Wurzeln
Bei der Aktion geht es um weit mehr als nur um den ökologischen Fußabdruck. Für die angehenden Abiturienten hat das Pflanzen der Bäume einen symbolischen Charakter. Es ist die perfekte Gelegenheit, sich im wahrsten Sinne des Wortes mit ihrer Heimat zu verwurzeln.

Während die Schülerinnen und Schüler in ein paar Jahren vielleicht studieren, eine Ausbildung machen oder die Welt bereisen, wachsen ihre Bäume im Schleidener Land weiter.
So schaffen sich die Schülerinnen und Schüler damit eine bleibende Erinnerung an ihre Schulzeit und ihren Schulstandort, die sie auch in Jahrzehnten noch besuchen können.
Text: Anja Henseler
